KURKUMA, DIE SUPERWURZEL:

WAS DAS GELBE VOM CURRY ALLES KANN

Kurkuma oder Gelbwurz gehört zu den Ingwergewächsen. Die sattgelben Wurzeln sind hierzulande vor allem als Hauptbestandteil vieler Currys bekannt. Doch Kurkuma ist eine erstaunliche Heilpflanze, die auch zur Schönheitspflege von innen und außen angewendet werden kann.

Die in Kurkuma enthaltenen Farbstoffe, vor allem das Kurkumin, wirken entzündungshemmend und antioxidativ. Sie bremsen Freie Radikale im Körper aus, regen den Stoffwechsel an und stärken Knochen und Immunsystem. Der regelmäßige Verzehr von Kurkuma kann vielen Krankheiten vorbeugen, darunter Osteoporose, Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Problemen und Gelenkbeschwerden. Sogar eine krebshemmende Wirkung konnte nachgewiesen werden, und in der Alzheimer-Forschung ist Kurkuma ebenfalls ein aktuelles Thema. In den Herkunftsländern der Pflanze, z. B. Indien und Indonesien, gehört die Kurkuma seit Langem zu vielen Rezepten und Anwendungen der traditionellen Medizin.

KURKUMA ALS SCHÖNHEITSMITTEL

Weil Kurkuma die Produktion der Verdauungssäfte anregt und den (Zell-)Stoffwechsel verbessert, wirkt es als natürlicher Fatburner unterstützend bei Diäten. Es hemmt das Wachstum von Fettzellen und beschleunigt wie schwarzer Kaffee auf gesunde Art die Fettverbrennung. Darüber hinaus fördert es den Kollagenaufbau und die Straffung des Bindegewebes – auch das ist ein sehr erwünschter Nebeneffekt beim Abnehmen und bei Schönheitskuren aller Art.

Vor allem in letzter Zeit wird die gelbe Superwurzel auch als sanftes Mittel zur Zahnaufhellung beworben – eine Art Natural Bleaching ohne Risiken für den Zahnschmelz. Mit Kokosöl zu einer Zahnpasta vermischt und täglich angewendet, soll es schon nach kurzer Zeit für deutlich weißere Zähne sorgen. Wissenschaftliche Belege oder Empfehlungen von Zahnärzten sind im Internet bisher leider nicht zu finden, doch viele Nutzer berichten von positiven Ergebnissen.

Erwiesen ist, dass das gelbe Pulver die Mundgesundheit fördert und ein gutes Mittel zur Vorbeugung und Heilung von Zahnfleischentzündungen ist. Schaden kann es also auf keinen Fall, sich die Zähne mit Kurkuma zu putzen. Allerdings färbt es dabei erst einmal alles gelb. Von Haut, Zahnschmelz und hochwertigen Zahnersatzmaterialien wie Keramik geht die Farbe beim Spülen wieder ab, doch die Zahnbürste wird danach nie wieder weiß. Und wer alte Plastikfüllungen im Mund hat und das natürliche Bleichmittel ausprobieren will, sollte auf Nummer sicher gehen und vorher den Zahnarzt fragen.

ANWENDUNG UND DOSIERUNG VON KURKUMA

Kurkuma kann frisch oder gemahlen, im Essen, als Tee oder in Form von Kapseln eingenommen werden. In Kurkumapräparaten ist meist noch schwarzer Pfeffer enthalten, dessen Inhaltsstoff Piperin die Aufnahme des Kurkumins um bis zu 2.000 Prozent steigern kann. Das Mischen mit Öl oder das Auflösen in Milch (wegen des natürlichen Fettgehaltes) wird empfohlen, weil Kurkumapulver in reinem Wasser schlecht löslich ist und vom Körper (genauer gesagt: vom Darm) nur in Verbindung mit Fett optimal aufgenommen werden kann.

Generell gilt schon eine Tagesdosis von rund 700 mg Kurkumin als wirksam, das entspricht ungefähr einem halben bis ganzen Teelöffel der frischen Wurzel. Wer gern kräftige Currygerichte kocht, weiß ohnehin, dass Currypulver ein „Löffelgewürz“ ist, also durchaus in größeren bis großen Mengen verwendet werden kann. Schädliche Überdosierungen oder gar Vergiftungen sind beim Kochen und Würzen mit Kurkuma nicht zu erwarten. Extreme Dosierungen, wie sie zuweilen für Detox- oder „Entschlackungs“-Kuren empfohlen werden, können allerdings schädlich sein – ebenso wie der übermäßige Verzehr von Vitaminpräparaten und anderen Nahrungsergänzungsmittel.

FITNESS UND GESUNDE ERNÄHRUNG:

EIN PAAR FAKTEN ÜBER ZUCKER, KOHLENHYDRATE UND FETT

Kohlenhydrate, Fett und Zucker haben einen schlechten Ruf. Viele Hobbysportler und Menschen, die sich gesund ernähren wollen, versuchen daher, so weit als möglich darauf zu verzichten. Da es sich aber um lebenswichtige Nährstoffe handelt, ist pauschales Weglassen keine Lösung.

Vielmehr kommt es darauf an, sie in möglichst gesunder Form und in der richtigen Menge aufzunehmen. Und dabei kann ein wenig Hintergrundwissen über den Stoffwechsel nicht schaden.

KOHLENHYDRATE, ZUCKER UND FETT GEHÖREN ZUSAMMEN

Das Wort „Glitzer“ gibt es seit dem 14. Jahrhundert. Es kommt von „Glitra“, einem altnordischen Wort mit derselben Bedeutung. Doch die Freude an Glanz und Schimmer ist viel älter – sie scheint dem Menschen angeboren zu sein. Manche Wissenschaftler führen das darauf zurück, dass wir aus dem Meer stammen: Glitzernde Dinge erinnern uns an unsere „Urheimat“, das Wasser, mit dem das wechselnde Licht auf so unvergleichliche Weise spielt.

Es gibt verdauliche und unverdauliche Kohlenhydrate. Die verdaulichen – z. B. Stärke, Rübenzucker, Rohrzucker und Fruchtzucker – werden zu Glucose (Traubenzucker) verstoffwechselt, dem unverzichtbaren Hauptenergielieferanten für Körper und Gehirn. Unverdauliche Kohlenhydrate, z. B. Cellulose, Kleie oder Pektin, sind Ballaststoffe, die unter anderem für einen gesunden Darm und ein starkes Herz wichtig sind.

Werden mehr Kohlenhydrate aufgenommen als nötig, kann die überschüssige Glucose als Glykogen für kurze Zeit in den Muskeln und der Leber gespeichert werden. Danach wird sie zu Fett umgebaut und eingelagert, besonders häufig um den Bauch herum, in den Beinen und am Po. Und wenn die Kohlenhydrate ohne Ballaststoffe daherkommen, etwa als (Industrie-)Zucker, führt das zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels und der Insulinproduktion – ein Hauptrisiko für Diabetes.

Grundsätzlich gilt: Je besser die Kohlenhydrate genutzt werden und je mehr der Stoffwechsel leisten muss, um daraus Glucose herzustellen, desto gesünder sind sie, und desto weniger machen sie dick. Erstmal ist es natürlich wichtig, nicht mehr zu essen, als man braucht. Der beste Maßstab dafür ist der Grundumsatz, also die Energie bzw. Kalorienmenge, die für die Grundfunktionen benötigt wird. Kennst du deinen individuellen Grundumsatz (er kann z. B. im Fitnessstudio oder vom Arzt ermittelt werden) und den Kaloriengehalt deiner Nahrung (steht auf den Verpackungen und in zahlreichen Nahrungsmittellisten), kannst du dich daran orientieren.

Die Form, in der die Kohlenhydrate aufgenommen werden, entscheidet darüber, was der Körper für deren Verstoffwechselung leisten muss. Je natürlicher und ballaststoffreicher ein Lebensmittel, desto besser. Die Energieherstellung aus frischem Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, Milch, Fleisch und Fisch belastet den Organismus weniger als das Verdauen von reinem bzw. isoliertem Zucker oder stark verarbeiteten Lebensmitteln.

WELCHER ZUCKER IST AM GESÜNDESTEN?

Der Körper kann allen Zucker, den er braucht (25-50 Gramm pro Tag) aus „guten“ Kohlenhydraten herstellen. Wer trotzdem (nach-)süßen will, sollte auf Zuckerquellen mit einem niedrigen glykämischen Index (GI) zurückgreifen. Zu den gesündesten Süßmachern gehören Xylit, Stevia, Erythrit, Yacon, Manukahonig, Kokosblütenzucker und Melasse. Die haben aber auch Nachteile: Xylit und Erythrit können Blähungen verursachen, Manukahonig ist richtig teuer, Stevia und Melasse schmecken nicht jedem, Kokosblütenzucker und Yacon gibt’s nicht überall.

Brauner Zucker, Honig, Agavendicksaft und Ahornsirup gelten nur deshalb als gesündere Zuckerquellen, weil sie zusätzlich mehr Mikronährstoffe enthalten, z. B. Vitamine und Mineralstoffe. Für den Blutzuckerspiegel, den Energiehaushalt und die schlanke Linie sind sie aber leider ähnlich negativ zu bewerten wie Industriezucker.

Sportler brauchen viel Energie. Und auch das Gehirn verbraucht jede Menge Zucker, wenn es in Schwung kommt. Körperlich und geistig in Bewegung zu bleiben, ist für die Gesundheit essentiell, doch auch hier gilt: Für Extrafitness braucht ihr keinen Extrazucker, sondern ausreichend gesunde Nahrung. Die bringt alles mit: gute Kohlenhydrate, gute Fette (z. B. Butter und Olivenöl statt Palmöl und Frittenfett), Proteine, Vitamine und Mineralien. Und dazu ordentlich trinken, mindestens zwei Liter pro Tag – denn Wasser ist ebenfalls ein wichtiger Nährstoff, und viele bekommen davon nicht genug.

LASSE DICH VERWÖHNEN UND BESCHENKEN:

ADVENT IM INSTITUT

Viel Wärme, gute Pflege und immer mal wieder eine Erholungspause für Herz und Sinne: Das sind die besten Mittel für eine entspannte Adventszeit. Bei unserem Adventsnachmittag am 9. Dezember kannst Du Dich schon vor Weihnachten verwöhnen und beschenken lassen. Komm‘ einfach vorbei, feiere mit uns die Schönheit und gönne Dir eine Auszeit der Extraklasse.

MEHR ZEIT FÜR DAS GUTE UND SCHÖNE

Zugegeben: Die Adventszeit ist in Geschichten oft besinnlicher als im echten Leben. Und das ist ja auch kein Wunder: Wenn der allgemeine Vorweihnachtsstress schon im September offiziell ausgerufen wird, machen die meisten spätestens im November mit. Selbst bekennende Adventsmuffel und Weihnachtsverweigerer können sich dem Trubel meist nicht restlos entziehen: Zumindest ein schönes Geschenk für die Allerliebsten sollte drin sein, und ein bisschen Festtagsstimmung im dunklen Winter kann eigentlich auch nicht schaden. Danach muss man auch gar nicht lange suchen, denn direkt um die Ecke gibt es einen Ort, der zum Wohlfühlen einlädt und wo es immer gut riecht und schön warm ist.

EIN NACHMITTAG IM KOSMETIKINSTITUT IST WIE EIN KLEINER URLAUB

Hier gibt es das volle Verwöhnprogramm: hochwertige Pflege für Haut und Haar, eine erholsame Auszeit für Körper und und Sinne, und nachher fühlst Du Dich einfach wunderbar und kannst mit neuer Kraft durchstarten. Noch nie ausprobiert? Das lässt sich ändern: An diesem Adventsnachmittag kannst Du unsere Leistungen kostenlos testen, zum Beispiel die dauerhafte Haarentfernung mit Licht bzw. Laser. Wir beraten Dich zu den verschiedenen Methoden, behandeln dann eine kleine Stelle, und Du kannst sofort das Ergebnis bewundern. Oder Du lernst deine Haut besser kennen: Nach einer Gratis-Hautanalyse weißt Du genau, was sie braucht und ob sie genug davon bekommt. Darauf kannst Du dann Dein individuelles Pflege- und Kosmetikprogramm abstimmen oder Dir gleich bei uns die passenden Beautyprodukte und -behandlungen zeigen lassen.

WAS SÜSSES, WAS LECKERES UND WAS SCHÖNES ZUM AUSPACKE

Bei uns hat die Adventszeit schon jetzt begonnen: Für alle, die noch in den letzten Novembertagen vorbeikommen, bieten wir einen satten Rabatt von 10 Prozent auf hochwertige Schönheits- und Pflegeprodukte von Babor, Zartgefühl und Dr. Schrammek. Und wer am 9. Dezember zum Adventsnachmittag kommt, kann nicht nur eine kostenlose Hautanalyse, Gratisberatung oder Gratisanwendung mitnehmen, sondern außerdem bei unserer Tombola mitmachen und mit etwas Glück einen schönen Gewinn mit nach Hause nehmen. Jedes Los dient zudem einem guten Zweck: Der gesamte Erlös aus der Tombola geht an das Kinderhospiz Sternenzelt e. V. aus Oberhausen.

Mit veganen Waffeln und Glühwein sorgen wir beim Adventsnachmittag für Weihnachtsduft und gemütliche Stimmung, auch wenn draußen mal wieder richtiges Schmuddelwetter sein sollte. Übrigens sind bei uns auch Männer herzlich willkommen: Wir wissen, dass auch Helden Pflege brauchen, und haben einiges zu bieten, das euch gefällt und gut tut. Kommt einfach mal gucken … ihr wollt es doch auch! Und wer noch auf der Suche nach einem schönen Geschenk für seine Liebste ist, findet hier jede Menge Inspiration und Kosmetikgeschenke mit Sinn und Verstand, die wirklich passen und garantiert gut ankommen.

MIZELLENWASSER:

KLINGT GUT, ABER WAS VERSTECKT SICH DAHINTER?

Mizellenwasser werden schon seit geraumer Zeit als besonders schonende und effiziente Produkte zum Abschminken und zur Gesichtsreinigung beworben.  Aber was sind eigentlich Mizellen, und wie funktioniert die „Mizellen-Technologie“?

Das Versprechen: Mizellen ziehen Schmutz- und Make-up-Partikel an „wie ein Magnet“ – und sorgen so ohne Reiben für optimale Hautreinigung und Vorbereitung auf das anschließende Pflege- und Regenerationsprogramm.

TATSACHE: MIZELLEN GIBT ES

Und sie funktionieren auch. Übrigens haben wir Mizellen auch in unserem Körper!

Die Kosmetikbranche ist ganz groß im Erfinden klangvoller Namen. Und weil Menschen klangvolle Namen lieben, geht der Plan auch auf. Ganz ehrlich: Wer hat noch nie ein Produkt gekauft und mit besonders guten Gefühl benutzt, weil ein wohlklingender Begriff à la Seidenprotein, Diamantextrakt, Luminicol, Keraphyll, Hydrofaktor, Kaviar, Gold oder Pharaonengeheimnis die Phantasie angeregt hat? Wir möchten ja auch gerne täglich aufs Neue glauben dürfen, dass kaputte Haare sich reparieren lassen oder Falten wieder verschwinden könnten.

„Mizellen“ ist jedoch kein frei erfundener Name, sondern ein Begriff aus der Nanotechnologie. Hergeleitet ist er vom lateinischen Wort mica (= Klümpchen): Mizellen sind winzige (nanometergroße) Molekülkomplexe. In Mizellenwässern sind lösliche, speziell strukturierte Tensidmoleküle enthalten, die Schmutzpartikel und Fette an sich binden und abtransportieren können.

Die Sache mit dem „Mikromagnet“ ist also kein leeres Versprechen oder Marketingtrick, sondern nur ein besonders griffiges Wort für ein lange bekanntes und nachweislich wirksames Reinigungsprinzip. Und wer Mizellenwasser schon ausprobiert hat, weiß auch, dass das Abschminken damit sehr gut funktioniert. Selbst wisch- und wasserfestes Augen-Make-up lässt sich damit hautschonend, stressfrei und zügig entfernen – ohne Schmieren und Rubbeln, rote Augen oder gereizte Haut.

DIE RICHTIGE ANWENDUNG VON MIZELLENWASSER

Richtig angewendet, befreit Mizellenwasser die Haut von wasser- und fettlöslichen Verunreinigungen wie Schweiß, Schmutzpartikeln aus der Luft, Make-up und Rückständen von Pflegeprodukten. Das „gute“ Hautfett, das die Haut geschmeidig erhält, bleibt dabei ebenso erhalten wie die natürliche Schutzbarriere der Haut (der sogenannte Säureschutzmantel). Darum fühlt sich die Haut nach der Mizellenreinigung weder unangenehm trocken und angespannt noch ölig oder fettig an.

Am besten funktioniert das, wenn mit dem Mizellenwasser getränkte Wattepads einige Sekunden lang zum Einwirken auf die Haut bzw. die geschlossenen Augen gelegt werden. Dann durch sanftes Streichen das Make-up abnehmen und Gesicht, Hals und Dekolleté reinigen. Eine schäumende Nachreinigung und/oder das Nachspülen mit Wasser sind nicht erforderlich.

WELCHES MIZELLENWASSER IST DAS BESTE?

Grundsätzlich gelten Mizellenwasser als sichere und verträgliche Produkte. Außerdem gibt es eine sehr große Auswahl, denn Mizellen liegen gerade voll im Trend. Produkttests (z. B. von Ökotest) haben erfreulicherweise gezeigt, dass Mizellenwasser von zertifizierten Naturkosmetik-Herstellern sowie auch Mizellenwasser günstigerer Preiskategorien mit der Note sehr gut abgeschnitten haben. Dagegen konnte das Mizellenwasser des renommierten Herstellers L’Oréal die Tester nicht überzeugen, und auch das teure Mizellenwasser von Dior (Preis: rund 40 Euro) erhielt nur die Testnote „befriedigend“. Um hochwertige Hautpflegeprodukte, wie zum Beispiel von BABOR, kommt man aber trotz alle dem nicht herum – denn qualitativ hochwertige Produkte sind für eine gute Pflege der Haut unverzichtbar.

Übrigens: Wer beim Abschminken mit fetthaltigen Cremes bzw. Lotionen, Öl, herkömmlichen Gesichts- und Reinigungswässern gut zurechtkommt, muss nicht auf Mizellenwasser umsteigen, um seine Haut vor Schaden zu bewahren. Unterm Strich ist jede Methode geeignet, wenn Hautgefühl und Ergebnis stimmen. Zusätzliche Sicherheit im Hinblick auf Inhaltsstoffe und Umweltbilanz bieten zertifizierte Natur- bzw. Bioprodukte.

SONNENSCHUTZ

WIE FUNKTIONIERT DAS EIGENTLICH?

Sonne auf der Haut ist etwas Wunderbares. Um Sonnenbrand vorzubeugen und die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren, gibt es unzählige Sonnenschutz- und After-Sun-Produkte, ferner verschiedene Mittel, um der natürlichen Bräune auf die Sprünge zu helfen. Aber wie funktionieren eigentlich UV-Filter, Selbstbräuner und Bräunungskapseln? Und was ist bei der Anwendung zu beachten, damit sie auch richtig funktionieren?

LICHTSCHUTZFAKTOR – THEORIE UND PRAXIS

Der Lichtschutzfaktor eines Sonnenschutzprodukts soll angeben, wie viel länger man sich nach der Anwendung des Mittels in der Sonne aufhalten kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Wer ohne Sonnschutz nach einer Viertelstunde Sonnenbrand bekommt, kann also mit Lichtschutzfaktor 25 gute 6 Stunden lang unbesorgt in der prallen Sonne brutzeln. Eine ganz einfache Rechnung – nur leider völliger Quatsch, vor allem, seit es so verwirrend viele und hohe Sonnen- und Lichtschutzfaktoren gibt. Die Zahlen bringen hier also weder Klarheit noch Sicherheit.

Das wissen natürlich auch die Hersteller und erklären, der Lichtschutzfaktor sei nur ein Anhaltspunkt. Hautärzte warnen traditionell davor, sich darauf zu verlassen, und raten zur schonenden Bräunung im Schatten. Und um die Verbraucher künftig weniger zu verwirren und Milchmädchenrechnungen zu vermeiden, soll es beim Sonnenschutz in Zukunft vier standardisierte Schutzklassen geben, denen die Lichtschutzfaktoren (LSF) zugeordnet werden: niedrig (Lichtschutzfaktor 6 bis 10), mittel (LSF 15 bis 25), hoch (LSF 30 bis 50) und sehr hoch (Lichtschutzfaktor 50 und darüber).

WIE SCHÜTZEN SONNENCREMES VOR UV-STRAHLEN?

Handelsübliche Sonnenschutzprodukte können chemische oder mineralische UV-Filter enthalten. Chemische UV-Filter ziehen in die obere Hautschicht ein, wo sie die schädlichen UV-Strahlen in unschädliche Wärmeenergie umwandeln. Mineralische Filter legen sich auf die Haut und bilden dort eine Schutzschicht, die das Sonnenlicht reflektiert, so dass die aggressive Strahlung gar nicht erst eindringt.
Mineralische Filter, z. B. Titanoxid oder Zinkoxid, sind für Babys und Kinder, Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut besser geeignet. Chemische UV-Filter tragen beeindruckende Namen wie Benzophenone-3, Octocrylene, Ethylhexyl-Methoxycinnamate, 3-Benzylidene Camphor oder 4-Methylbenzylidene Camphor (MBC) und sind bei vielen Nutzern unbeliebt, da sie Allergien auslösen oder das Hormonsystem beeinflussen können. Vor allem bei Sonnenschutzmitteln für Babys wird daher vielfach offensiv mit dem verträglichen mineralischen UV-Filter geworben.

BRAUN OHNE SONNE – SELBSTBRÄUNER, BRÄUNUNGSKAPSELN UND CO.

Selbstbräuner gibt es als Creme, Lotion, Milch, Gel, Schaum oder Spray mit verschiedenen Wirkgraden für Gesicht und Körper. Sie enthalten Dihydroxyaceton (DHA), eine Zuckerverbindung, die im Organismus auch natürlicherweise vorkommt. Die Bräunung ist Folge einer unschädlichen chemischen Reaktion dieses Wirkstoffs mit den Aminosäuren und Proteinen in der Hornschicht der Haut. Selbstbräuner schützen allerdings nicht vor UV-Strahlung, es sei denn, es handelt sich um Kombiprodukte mit zusätzlichem UV-Filter. Außerdem müssen sie regelmäßig neu aufgetragen werden, da sich die oberste Hautschicht ständig erneuert.
Bräunungskapseln und andere Nahrungsergänzungsmittel sollen die Bräunung der Haut von innen heraus beschleunigen und sogar Menschen zu einem braunen Teint verhelfen, die von allein nicht oder nur sehr langsam bräunen. Die enthaltenen Carotinoide (z. B. Beta-Carotin, Alpha-Carotin, Lutein, Lycopin oder Kryptoxanthin) kommen auch in Nahrungsmitteln vor, z. B. in Karotten. Werden sie in großer Menge aufgenommen, legt der Körper davon einen Vorrat an – unter anderem in der Haut, die dadurch eine orange-braune Farbe bekommt.

Das passiert allerdings nicht von einem Tag auf den anderen, sondern die Bräunungshelfer müssen mindestens einen Monat lang regelmäßig eingenommen werden. Dann jedoch bringen die eingelagerten Carotinoide nicht nur Farbe in die Haut, sondern verbessern auch deren natürlichen Sonnenschutz – ähnlich wie das Pigment Melanin, dessen Anteil in dunkler oder gebräunter Haut höher ist als in heller oder winterblasser. Das Trinken von Karottensaft funktioniert auch – aber nur, wenn er einem richtig gut schmeckt, denn damit er sichtbar wirkt, muss man einige Wochen lang täglich mindestens einen Viertelliter davon trinken.

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MIT HAUT UND HAAR IN DEN FRÜHLING:

MAKE-UP- UND FRISURENTRENDS FÜR 2017

Nach einem so kalten und harten Winter ist die Freude auf die Rückkehr der Sonne besonders groß. An einigen Tagen war der Frühling bereits in der Luft zu riechen, und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen scheint er zu flüstern: Ich bin wieder da! Alles wird schöner! Mach mit!

Welche konkreten Vorschläge die Modewelt dazu bereithält, war in den vergangenen Monaten auf vielen internationalen Laufstegen zu beobachten. Hier ist ein kurzer Überblick über Make-up- und Haartrends, die sich für die Frühlings- und Sommersaison 2017 abzeichnen.

Hurra für die coole Vergangenheit!

Bei vielen Modemachern bringen Frühjahr und Sommer 2017 die Trends der 1980er und 1990er Jahre zurück. So präsentierte Kenzo Plateauschuhe, Tops und Kleider mit Spaghettiträgern sowie Miniröcke aus Leder und schimmernden Metallic-Stoffen. Auch Marc Jacobs und Nina Ricci haben den schrägen Charme der 80er wiederentdeckt und mit Dreadlocks, metallischen Lidschatten und Regenbogen-Haarspray modische Highlights der damaligen Party- und Rave-Kultur erneut ans Tages- bzw. Neonlicht geholt. Maison Margiela setzt bei der Couture auf kräftige bunte Farben und beim Make-up auf Extravaganz, etwa in Form von dramatischen, bonbonfarbenen Katzenaugen in einem ansonsten fast ungeschminkten Gesicht.

Alle Blicke auf die Augen

Beim Augen-Make-up darf 2017 ohnehin guten Gewissens in den großen Topf gegriffen werden. Alles geht: großzügige Lidschattenumrandungen, starke Kontraste, wilde Farbspiele, Glanz und Glitzer. Der angesagte „Fuzzy Eyes“-Look kommt dabei allen entgegen, die sich mit dem Zeichnen präziser Lidstriche und Übergänge schwertun, denn bei diesem Schminkstil ist das kreative Verwischen und Verschmieren Trumpf. Den doppelten Lidstrich werden wir wohl seltener sehen als im Vorjahr, doch der kleine „Wing“ am äußeren Augenwinkel und auch Smokey Eyes in allen möglichen Schattierungen bleiben uns erhalten.

Lippen: Rot oder gar nichts

Viele Modemacher, darunter Kenzo, Chanel, Topshop Unique und Adam Kelman, glauben nach wie vor fest an die Signalwirkung der Farbe Rot. Und zwar nicht nur verführerisch glänzend oder stilvoll matt auf den Lippen, sondern auch feurig leuchtend auf den Augenlidern und glühend auf den Wangen. Der Trend zum Nude-Look – zum ungeschminkten Aussehen bzw. ganz natürlich wirkenden Make-up – ist jedoch ebenfalls ungebrochen. Dadurch ergeben sich viele schöne und frische Kombinationsmöglichkeiten für warme Tage und heiße Nächte.

Schnell geflochten oder kunstvoll hochgesteckt

Zöpfe, Dutts und Hochsteckfrisuren sind wieder groß im Kommen. Valentino schickte Models mit langen, romantisch geflochtenen Zöpfen auf den Catwalk. Dior, Kenzo und Simone Rocha feierten mit Retro-Dutts auch hier die 80er, und auf den Fashion Weeks in Barcelona und Berlin konnte man die schönen Flechtkünste vom traditionellen Bauernzopf über Fischgrätzöpfe bis hin zu Frisuren mit mehreren Zopfvarianten gleichzeitig bewundern. Wie schon im Vorjahr lagen dabei kühle Haarfarben wie helles Blond, Aschblond, Braun und kühlere Rottöne vorne.

2017 wird außerdem ein Jahr der Hüte: Die Designer präsentierten neben dem klassischen Schlapphut auch Filz- und Plastikmodelle, die sowohl zu den angesagten Flechtfrisuren als auch zu offenen Haaren, tief angesetzten Pferdeschwänzen oder lockeren Beach Waves passen. Und mit dem ebenfalls wieder modernen Wet-Look lässt sich auch kurzes Haar unkompliziert, aber effektvoll im Stil der 80er und 90er in Szene setzen.

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